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Design

ELIOT

Tanz der Neurone

Evidenzbasierte Materialerfahrung zur Bewertung von Design-Konzepten

In Design- und Entwicklungsprozessen der Automobilindustrie wird häufig mit Probandentests gearbeitet, um die Wahrnehmung von Materialien und Oberflächen zu bewerten. Die Empfindungen der TesterInnen werden dabei in verbaler oder schriftlicher Form festgehalten. Diese haben den Nachteil, dass sie verbalen Einschränkungen im Ausdruck unterliegen, subjektiv geprägt sind und von gelernten oder kulturellen Verhaltensweisen beeinflusst werden. Ein kooperatives Forschungsprojekt des Human-Neurosensorik Labors des Institutes für Werkstofftechnik an der Universität Kassel und des Entwicklungsunternehmens imat-uve aus Mönchengladbach stellte sich daher die Frage, wie man diese Beschränkungen zugunsten einer objektiveren Bewertung der Sinneswahrnehmung aufheben könnte. Unter dem Projektnamen ELIOT (Emotional Evaluation of Things) soll ein neuer Standard für Produkt- und Materialprüfungen eingeführt werden, der an die hohen Anforderungen und die Präzision von herkömmlichen technischen Prüfungen angelehnt ist.

Ich beantworte gerne Ihre Fragen

CARMEN PELTERS
Tel. +49 (0) 2161 6865-159


Tel. Tel. +49 (0) 2161 6865-159

Besuchen Sie unseren Showroom im Monforts Quartier Mönchengladbach!

Hier stellen wir innovative Werkstoffe in einer besonderen Atmosphäre aus. Außerdem finden hier Veranstaltungen, wie Kreativworkshops, statt. Wenn Sie weitere Informationen dazu haben möchten, sprechen Sie uns an.

 Sind Sie Materialhersteller und interessiert an Kooperationen? Dann erläutern wir Ihnen gerne unsere verschiedenen Modelle zur Aufnahme Ihres Werkstoffs in die Materialbibliothek.

Unsere Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette

Materialpräsentation Als Entwicklungsdienstleister fungiert imat-uve als Schnittstelle zwischen Materiallieferanten und -verarbeitern. Unser Focus liegt dabei auf der Unterstützung von Automobilherstellern und Lieferanten, um innovative Materialien für das zukünftige Fahrzeuginterieur anzupassen. In unseren Ausstellungsräumen in Deutschland, China und den USA stellen wir Materialien aus verschiedenen Bereichen aus. Die Originalmuster können in der Materialbibliothek auf Produkttafeln mit der Beschreibung der wichtigsten Eigenschaften ausgestellt werden. Darüber hinaus digitalisieren wir die Materialien in die IMAT-Materialdatenbank und stellen die Informationen OEM- und Tier1-Lieferanten zur Verfügung.
Material Testing

Wir prüfen Ihr Material für die Automobilindustrie. In unseren zertifizierten Laboren testen wir nach den wichtigsten Standards der Branche. Beispielsweise führen wir Emissionsprüfungen (VDA 278, VDA 270, DIN 75201), Brandversuche oder den Martindale-Test (DIN EN ISO 12947-2) durch.

Scanning

Durch die Digitalisierung der Originalmaterialproben mit modernster Scannertechnologie können die Materialtexturen für die Entwicklung in Echtzeit-VR-Umgebungen sowie für fotorealistische Renderings zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Dies spart Zeit und Geld, da verschiedene Prototypen nicht mehr erstellt oder Fotoshootings durchgeführt werden müssen. Das Material kann auf Standard-3D-Modellen von Auto-Komponenten simuliert oder auf ein proprietäres CAD-Produktmodell angewendet werden. Alle Texturen, die für eine realistische Darstellung des Materials benötigt werden, werden über einen sicheren Download oder eine externes Speichermedium übertragen.

Workshops

imat-uve bietet exklusive Workshops im Rahmen des imat think space an. Ziel ist es, ein Konzept zu einer bestimmten Fragestellung eines OEM oder Tier-1-Zulieferers zu entwickeln und mit Hilfe verschiedener Methoden, Materialien, Bilder, Farben und Accessoires einen Lösungsansatz zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Workshops können zum Beispiel in einem selbst entworfenen Moodboard präsentiert werden. imat think space Workshops finden in einem außergewöhnlichen Design Loft auf dem Gelände des historischen "Monforts Quartier" statt. Die kreative Atmosphäre sorgt für freie Gedanken und Anregungen für konstruktive Arbeit.

Zum Einsatz kommt eine Kombination aus biometrisch-neurowissenschaftlichen und klassischen Verfahren. Die gewonnenen Erkenntnisse können direkt für die Optimierung in der Entwicklung genutzt werden. Die wahrgenommene Qualität und Langlebigkeit stellen in diesem Rahmen wichtige Aspekte für Entwicklungsprozesse dar. Neben diesen wird auch die Auswirkung der hinter einem Material liegenden Geschichte, bespielweise der ökologischen Wertigkeit, als zentraler Einfluss- und Entscheidungsfaktor auf die sinnliche Wahrnehmung und deren kognitive Verarbeitung in die Beurteilung einbezogen.

Das Herzstück ist die biometrische Messmethodik der Elektroenzephalographie (EEG). Diese wird zur Ableitung von Spannungsschwankungen in spezifischen Arealen des Neokortex eingesetzt. Sie dient der Abbildung fundamentaler Reizverarbeitungsprozesse, Emotionen und deren Auswirkungen auf die höheren kognitiven Funktionen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch das 3D-Tracking von Mimik und Augenbewegung. Das Ziel des Kooperationsprojektes ist die objektive Analyse der sinnlichen Erfahrung von Materialien, Bauteilen und Design-Konzepten in der Automobilindustrie. Diese Methodik und Test-Setups lassen sich auch auf andere Branchen übertragen, in denen Haptik, Optik, Sound und Geruch von Oberflächen eine große Rolle spielen.

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