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Weiter auf Expansionskurs - imat-uve hat mit einem Teil seiner Abteilungen eine neue Heimat gefunden

Der Design- und Engineering-Dienstleister erweitert seine Bürokapazitäten im Monforts Quartier

Bereits Ende 2014 bezog das Mönchengladbacher Unternehmen imat-uve einen zweiten Standort im Monforts Quartier, der als Erweiterung der Kapazitäten in der Krefelder Straße dienen sollte. Inzwischen ist das Unternehmen weiter gewachsen, so dass noch einmal zusätzliche Büroräume im Monforts Quartier angemietet wurden. „Die Hauptverwaltung an der Krefelder Straße in Neuwerk platzt aus allen Nähten, so dass wir weitere Abteilungen ins Monforts Quartier verlagert haben“, erklärt Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Geschäftsführer der imat-uve group, das Vorgehen. „Neben Design, Entwicklung und Konstruktion sind jetzt auch Marketing und IT dort vertreten.“

imat-uve ist als Dienstleister für die Automobilindustrie vor allem durch wachsende Märkte in China und USA auf Expansionskurs und hat daher in den letzten Monaten die Niederlassungen personell stark aufgestockt – und das auch lokal am Hauptsitz in Mönchengladbach. Auf das alte Gelände der Monforts Textilmaschinenfabrik fiel die Wahl, weil es sich von den Räumlichkeiten und der Atmosphäre bestens eignet, um die Materialbibliothek und das Kreativlabor des Unternehmens dort unterzubringen. Hier können sich Interessierte aus der Automobilindustrie und anderen Branchen, zum Beispiel Möbel oder Architektur, über innovative Materialien informieren und sich inspirieren lassen. Die Designer und Entwickler von imat-uve stellen dort regelmäßig wechselnde Material-Moodboards nach aktuellen Trends und technischen Innovationen zusammen.

imat-uve Standort im Monforts Quartier

„Ziel der Materialbibliothek ist es, Kunden nicht nur kreative Inspirationen zu geben, sondern auch Materialien technologisch weiterzuentwickeln und es für unterschiedliche Anforderungen auszurüsten“, freut sich Dr. Hans Peter Schlegelmilch über das Highlight. Die Materialbibliothek im Monforts Quartier hat das Zeug, das emotionale Herzstück des Unternehmens zu werden. Denn für imat-uve ist Material ist nicht nur der Werkstoff, aus dem Produkte und Bauteile hergestellt werden. Materialien vermitteln Emotionen und Werte, löst Erinnerungen und Erlebnisse aus und machen den Innenraum – beispielsweise eines Autos – zum sinnlichen Erlebnis! „Optik, Haptik, Sound, Geruch: Alles das nehmen unsere Sinne bewusst oder unbewusst auf und erzeugen Abneigung oder Wohlem- pfinden“, weiß Schlegelmilch. Die umfangreiche Bibliothek innovativer Werkstoffe und Oberflächen sowie die langjährige Erfahrung in der Erprobung und Entwicklung von Material und Bauteilen verhelfen dem Unternehmen dazu, Bewertungen von Werkstoffen nicht nur unter gestalterischen Gesichtspunkten, sondern auch zur technischen Umsetzbarkeit abzugeben. Das Bedürfnis nach Kostenoptimierung und Nachhaltigkeit ergibt vor allem in der Automobilindustrie besondere Fragestellungen in Bezug auf Material und Oberflächen.

Wie stellt man die Balance zwischen Kosten und Wertigkeit des Materials her? Wie kann man Werkstoffe substituieren, ohne die erforderlichen Eigenschaften zur verändern? Wie nimmt der Endkunde eigentlich Qualität wahr? Auf individuelle Lösungen für all diese Fragen konzentriert sich imat-uve mit seinen Dienstleistungen in der Entwicklung. „Die Verbindung zwischen Bibliothek und technischen Leistungsdaten der Materialien ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale“, erklärt Dr. Hans Peter Schlegelmilch. „Wir entwickeln zum Beispiel bestehende Materialien so weiter, dass sie andere ersetzen, ohne auf die Anmutung des Originals zu verzichten. Dies ist vor allem bei kleineren und mittleren Automodellen von Interesse. Im Premium-Bereich können unsere Designer und Entwickler dann eher innovative, hochwertige Werkstoffe einbringen, die den individuellen Charakter einer Marke prägen.“

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