Erprobung

Interieur/Sitz

Bildcollage zum Thema Innenraum

Durch die Trends „Autonomes Fahren“ und „Leichtbau/Elektromobilität“ wird der Innenraum zukünftig noch stärker im Fokus der Automobilhersteller liegen. Zum einen geht es dabei um innovatives Material, das sowohl hohen Anforderungen, wie etwa beim Ein- und Ausstieg (Ingress/Egress), als auch Optimierungsbemühungen hinsichtlich der Produktionskosten und des Gewichtes gerecht wird. Zum anderen rückt das „Wohlempfinden“ und „sinnliche Erlebnis“ im Fahrzeug in den Vordergrund. Hierbei unterstützen die Entwickler und Testingenieure bei imat-uve mit langjähriger Erfahrung bei Sitzen und Interieurbauteilen.

 

Weitere Details siehe Leistungsverzeichnis.

Cockpit/Verkleidungsteile

Funktionalität, Sicherheit, Wertigkeit, Ergonomie, Lebensdauer und Herstellbarkeit! Zur Erfüllung dieser Anforderungen an Instrumententafel, Mittelkonsole, Handschuhfach sowie Luftführung und Ausströmer stimmen sich unsere Mitarbeiter aus Konstruktion, Simulation und Erprobung frühzeitig miteinander ab. Daneben finden unsere Entwickler in unserem i-motion-Kompetenzteam kontinuierlich neue Materialien und Oberflächengeometrien, die unsere Entwicklungsingenieure fortlaufend unter dem Gesichtspunkt technischer Einsatzfähigkeit als Oberflächenmaterial sichtbarer Oberflächen beschäftigen.

Im Rahmen der Anwendungsentwicklung von Oberflächenwerkstoffen zählt hierzu nicht nur die Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Einwirkungen und die Form-, Farb- und Strukturbeständigkeit gegenüber kritischen Witterungs- und UV-Einflüssen. Vielmehr geht es auch um komplexen Medienbeständigkeiten, die z.T. äußerst kurzlebigen Modeerscheinungen unterliegen, wie das Problem der (Sonnen-)Cremebeständigkeiten lackierter Oberflächen beweist.

Besonderes Augenmerk liegt aber auch auf der optimalen Nutzung des meist knapp vorhandenen Bauraums. Gemeinsam mit Hersteller und Zulieferer planen wir frühzeitig das Zusammenspiel von Komponenten wie Cockpitquerträger, Klimagehäuse, Lenkstockhebel, Airbag und die Integration der Elektrik in der Montage sowie deren Reparaturfreundlichkeit und Funktionalitäten.

Bauteilprüfungen/Modul- und Komponentenerprobung

imat-uve hat sich über 15 Jahre als kompetenten Partner erwiesen, wenn es um Bauteilprüfungen sowie Modul- und Komponentenabsicherung geht. Dabei verlassen sich alle international agierenden Automobilhersteller und bekannte Systemlieferanten in Tier1- und Tier2-Ebene auf unsere qualifizierte Unterstützung, nicht nur bei Prüfungen, sondern auch bei der Aufstellung und Abwicklung  von Projekt-, Kosten- und Zeitplänen sowie dem Bauteilhandling.

Interieurteile und –module (Sitze, Cockpits, Instrumententafeln, Türverkleidungen, Dekorleisten, Teppichsysteme und Headliner, Heatshields) werden bei uns genauso bearbeitet wie Karosseriebaugruppen, Strukturkomponenten, Anbauteile als auch Elektronikkomponenten. Aber auch Kraftstoffsysteme, Li-Ionen-Akkumulatoren und Solarpanels werden bei uns abgesichert. Hierzu zählen Lebensdauererprobung unter künstlichem Klima wie Klimalagerungen, Klimawechseltests, Sonnensimulationen und Korrosionsprüfungen, aber auch die Beanspruchung unter Freibewitterung steht im Fokus unserer Untersuchungen.

Daneben aber auch Sicherheitsprüfungen wie Airbagstandversuche und Brenntests. Kraftstoffversuche und Medienbeständigkeiten, Sonnencremebeständigkeiten sowie Anschmutz- und Reinigungsmittelbeständigkeiten stehen im Blickpunkt unserer Kunden und unserer eigenen Entwicklungsingenieure. Unsere Kompetenz auf dem Gebiet von Emissionen, Fogging und Gerüchen aus Bauteilen wird von unseren Kunden sehr geschätzt und rundet unser Angebotsspektrum ab.

Funktionsdauerlauf-Untersuchungen an beweglichen Bauteilen,Ein- und Ausstiegstests, Sitzklimakomfortprüfungen sind weitere Aspekte der Bauteilprüfungen sowie der Modul- und Komponentenabsicherung.

Materialprüfungen

Mehr als 2500 Prüfmethoden bilden das Prüfspektrum bei imat-uve. Darunter befinden sich mechanische Beständigkeiten, mechanische Oberflächenbeständigkeiten, tribologisches Verhalten, Akkustikverhalten und Geräuschanalyse. Darüber hinaus führen wir Prüfungen zu Medienbeständigkeiten und Korrosionsprüfungen, Emissionsprüfungen, Geruchsmessungen und Foggingbestimmungen durch. Abgerundet wird unser Portfolio durch Brennprüfungen, Umweltsimulationen, Klimalagerungen und Heißlichtalterungen sowie Freibewitterungen.

Wir übernehmen die prüftechnische Abwicklung kompletter DBL- bzw. TL-Lastenhefte und Liefervorschriften gemäß der Anforderungen der meisten international bekannten Automobilhersteller. Ob textile Werkstoffe (Trim, Tuft, Airbag, Sicherheitsgurte), Häute (Leder / Kunstleder / Folien), lackierte Oberflächen, Elastomere und Schäume, Kunststoffe und Faserverbundwerkstoffe (Kohlefaser, Glasfaser, CFK, GFK), Holz und Keramik, wir prüfen es!

Sitz

Die kontinuierliche Optimierung von Design, Komfort, Ergonomie, Funktionalität und aktiver sowie passiver Sicherheit sind die Basis der Sitzentwicklung. Mehr als 15 Jahre hat imat-uve in einzigartiger Weise Erfahrungen hinsichtlich Materialien und Gebrauchsdaten gesammelt und systematisch aufbereitet.

Hierzu gehören auch Daten und Erfahrungen über nicht-metallische Werkstoffe in Struktur und Oberfläche. Im Rahmen der Konturentwicklung beschäftigen sich unsere Ingenieure mit der virtuellen Entwicklung von Sitzsystemen in Bezug auf die Konstruktion textiler und nicht-textiler Oberwaren (Leder & Kunstleder) in Verbindung mit unterschiedlichen Kaschiertechnologien und bestimmten Sitzkomforteigenschaften wie Sitzklimakomfort.

Daneben ist die Planung und Vorhersagbarkeit von Materialbeanspruchung und Bauteillebensdauer für unsere Entwickler von großer Bedeutung.

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