Erprobung

Lebensdauer

imat-uve erweist sich als kompetenter Partner, wenn es um Bauteilprüfungen sowie Modul- und Komponentenabsicherung geht. Dabei verlassen sich alle international agierenden Automobilhersteller und bekannte Systemlieferanten in Tier1- und Tier2-Ebene auf unsere qualifizierte Unterstützung, nicht nur bei Prüfungen, sondern auch bei der Aufstellung und Abwicklung von Projekt-, Kosten- und Zeitplänen sowie dem Bauteilhandling.

Interieurteile und –module (Sitze, Cockpits, Instrumententafeln, Türverkleidungen, Dekorleisten, Teppichsysteme und Headliner, Heatshields) werden bei uns unter die Lupe genommen. Hierzu zählen Lebensdauererprobungen unter künstlichem Klima wie Klimalagerungen, Klimawechseltests, Sonnensimulationen und Korrosionsprüfungen. Außerdem steht die Beanspruchung unter Freibewitterung im Fokus unserer Untersuchungen. Daneben werden sicherheitsrelevante Test, wie etwa Brennprüfungen, durchgeführt.

Kraftstoffversuche und Medienbeständigkeiten, Sonnencremebeständigkeiten sowie Anschmutz- und Reinigungsmittelbeständigkeiten stehen im Blickpunkt unserer Kunden und unserer eigenen Entwicklungsingenieure. Unsere Kompetenz auf dem Gebiet von Emissionen, Fogging und Gerüchen aus Bauteilen wird von unseren Kunden sehr geschätzt und rundet unser Angebotsspektrum ab.

Funktionsdauerlauf-Untersuchungen an beweglichen Bauteilen, Ein- und Ausstiegstests und Sitzklimakomfortprüfungen sind weitere Aspekte der Bauteilprüfungen sowie der Modul- und Komponentenabsicherung.

Weitere Details siehe Leistungsverzeichnis.

Bildcollage zu den Themen Lebensdauer und Materialbeständigkeit
Brennprüfungen

Für die Produktsicherheit sind Erkenntnisse über die Entflammbarkeit bzw. das Brennverhalten der eingesetzten Materialien entscheidend und gesetzlich vorgeschrieben. imat-uve unterstützt hierbei mit den benötigten Brennprüfungen, z.B. für die Interieur-Ausstattung.

Mechanische Prüfungen

Mit diversen Prüfverfahren werden mechanische Einwirkungen auf Materialien nachgestellt und spezifische Eigenschaften überprüft. Hier erfüllt imat-uve eine große Bandbreite an den gängigen Zug-, Schlag- und Biegeprüfungen, Schock- und Vibrationstests nach DIN-Norm. Darüber hinaus bieten wir Lebensdauerprüfungen mithilfe von Robotern an, die mechanische Beanspruchungen in einer materialspezifischen Lebenszeit abbilden. Die so ermittelten Kennzahlen erlauben eine Vergleichbarkeit von Werkstoffen bezüglich des vorgesehenen Einsatzes und helfen Verarbeitern bei der Planung einer bestimmungsgemäßen Haltbarkeit.

Oberflächenbeständigkeit

Mit Schnitt- und Kratzprüfungen, Abriebtests, Farb- und Glanzmessungen können Oberflächen bei imat-uve auf ihre Beständigkeit untersucht werden. Besonderer Augenmerk liegt bei den Beständigkeitsprüfungen auf lackierten Oberflächen, die vielfach im Fahrzeuginterieur Verwendung finden. Durch Benutzereinflüsse sind Oberflächen einer sehr vielfältigen Beanspruchung ausgesetzt, was oft zu Problemen in der Vergleichbarkeit von Prüfungen führt. imat-uve ist daher bestrebt, Prüfverfahren zu optimieren. Hinsichtlich der Cremebeständigkeit von lackierten Oberflächen brachte ein eigenes Forschungsprojekt vielversprechende Erkenntnisse, um Prüfverfahren zu verbessern.

Medien- und Chemikalienbeständigkeit

Werkstoffe werden bei uns nach Normanforderungen auf ihre Beständigkeiten gegenüber festen und flüssigen Medien und Chemikalien, wie etwa Cremes und Reinigungsmittel, geprüft. Darunter fallen Tests zu Veränderungen der mechanischen Eigenschaften, Gewichts- und Volumenänderungen, Quellverhalten sowie Farb- und Härteveränderungen.

Sicherheitsprüfungen

Der „Point of no Return“ beschreibt den Zeitpunkt, nach dem ein Unfall nicht mehr vermieden werden kann, die Unfallfolgen mit geeigneten Maßnahmen der passiven Sicherheit jedoch möglichst gering gehalten werden sollen. Hierzu führen die Ingenieure bei imat-uve auf rund 500 m² Absicherungsversuche mit dem Ziel des Insassenschutz nach derzeit weltweit gültigen Gesetzesanforderungen durch. imat-uve betreibt verschiedene Klimakammern z.B. für Airbagstandversuche. Unter Extremtemperaturen erfolgt die Absicherung der Funktionalität von Airbags. Durch eine Vielzahl von Zündkanälen können Schussversuche auch simultan durchgeführt werden. imat-uve ermöglicht darüber hinaus die Prüfung weiterer relevanter Komponenten aktiver Schutzsysteme für die passive Sicherheit wie Gurtstraffer, aktive Kopfstütze, aktiver Überrollbügel, Batterietrennung oder aufstellende Haube. Anschließend fließen Verbesserungsmaßnahmen in den Entwicklungsprozess ein.

Bauteilvermessung

Mit Hilfe der Photogrammetrie erfassen wir die reale Bauteilgeometrie, was mit traditionellen Messgeräten wie Dehnungsmessstreifen, Wegaufnehmern, Vibrometern, usw. nicht möglich ist. Wir greifen dabei auf GOM-Messsysteme zurück, mit deren Hilfe wir Ergebnisse für statische und dynamische Prüfungen für Festigkeitsanalysen, Schwingungsanalysen, Dauerfestigkeitsuntersuchungen und Crash-Tests ermitteln.

Außerdem kommen unsere Untersuchungen im Zusammenhang mit Umweltsimulationen, Missbrauchsanalysen, Spaltmassänderungen, Bündigkeitsänderungen, Verifikation und Optimierung von Simulationen, Verformungsmessungen an Komponenten, Relativverschiebungen, Last- und Alterungsversuchen zum Tragen.

3D-Messungen sind erforderlich, da Bauteile ein nicht-lineares Verformungsverhalten aufweisen. Unsere Messsysteme verwenden die CAD-Daten für Transformationen, direkte Vergleiche und Visualisierungen.

Schadensanalytik

Schadensanalysen zeigen Differenzen zwischen dem Eigenschafts- und Anforderungsprofil eines Bauteils, wodurch Rückschlüsse auf das Betriebsverhalten der Komponente gezogen und entsprechende Abhilfemaßnahmen abgeleitet werden können.

Auf die Ausarbeitung entsprechender Vorbeugemaßnahmen muss dabei besonderes Augenmerk gelegt werden. Unsere Ingenieure führen für Sie Schadensanalysen und Sonderuntersuchungen durch, dokumentieren Ergebnisse und Lösungswege in Gutachten.

Dabei greifen wir auf instrumentalanalytische Methoden genauso zurück, wie auf Methoden zur Fehlerbildnachstellung und Funktionsausfallsimulation. Hierbei kann es u.U. um Verzug, Schwindung, Lastenermittlung genauso gehen wie um die Ermittlung der Faserorientierung, ungünstige Anspritzpunkte, unzureichende Bindenähte, Delamination etc. Insgesamt betrachten unsere Ingenieure die Analyse Ihrer Bauteilschäden und –ausfälle als Ursachenfindung und Vorbeugung!

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